Basis des Erfolgsrezeptes von Südstahl war es schon immer, stets den Finger am Puls des Marktes zu haben und sich den Anforderungen sowie der Nachfrage seitens der Kunden zu stellen.

 

Jüngstes Beispiel dieser konsequenten Investitionspolitik war der Austausch der alten Bearbeitungs- und Fräsmaschine von Droop & Rein gegen eine moderne und flexible Portalfräsmaschine von Emco.

„Die Auswahl des passenden Maschinentyps ist für uns als Auftragsfertiger eine große Herausforderung: wir müssen auch in den kommenden Jahren die Anforderungen der Kunden bewältigen, ohne genau zu wissen, in welche Richtung sich diese Anforderungen entwickeln. Somit spielt ein hohes Maß an Flexibilität eine entscheidende Rolle“, erläutert Ulrich Käuferle. „Die Wettbewerbsfähigkeit wird langfristig durch eine hohe Produktivität bei tragfähigen Kosten gesichert. Entscheiden wir uns für das falsche Konzept, greifen unsere Kunden auf andere Anbieter zurück“, so der Südstahl-Geschäftsführer weiter. Außerdem wolle man seinen Fachkräften einen modernen und zukunftsorientierten Arbeitsplatz bieten. Die Wahl fiel unter Einbeziehung aller im Unternehmen verfügbarer Expertise letztendlich auf die „Powermill HPC-3“ des Herstellers Emco.

Für dieses hochmoderne Produkt sprach zum einen die „Box-in-Box“-Konstruktion, die eine maximale Präzision bei der Bearbeitung gewährleistet. Zum zweiten überzeugt die „Powermill“ dadurch, dass sie sehr flexibel in verschiedensten Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen kann: dies sowohl in der Luft- und Raumfahrttechnik als auch im allgemeinen Maschinenbau.

Bei der „Powermill“ handelt es sich um eine Universalfräsmaschine für die effiziente Bearbeitung von sperrigen und schweren Werkstücken. Die massive Struktur dieser Portalfräsmaschine bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten – bei gleichzeitiger Dynamik. Ihr kompaktes Design ermöglicht eine einfache Werkstückhandhabung, Einrichtung und Aufspannung. Sie verfügt über zahlreiche Optionen und Systeme wie unter anderem einen Fräskopfwechsler, eine zweifache CNC-Plattform sowie einen Werkzeugwechsler mit 60 Plätzen. Der maximale Bearbeitungsbereich umfasst 10000 x 3000 x 1500 Millimeter.

Zusätzlich wurde die „Powermill“ mit einer Vorrichtung für die Pendelbearbeitung ausgestattet. „Somit können wir die Rüstzeiten optimieren und die Laufzeiten der Anlage erhöhen“, erklärt Produktionsleiter Oliver Wetzenbacher.

„Mit dieser Ersatzinvestition haben wir die Weichen in die Zukunft gestellt“, kommentiert der technische Leiter Peter Birkner die Neuanschaffung. „Mit der Präzision dieser Maschine erfüllen wir die geforderten Qualitätsansprüche unserer Kunden. Und gleichzeitig erweist sich die neue Fräsmaschine durch das optimierte Rüsten und Einrichten für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitaus bedienerfreundlich“, so Peter Birkner abschließend.

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